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Rindfleisch von grasgefütterten Tieren: Habemus Pampa!

Eine reine Grasfütterung von Rindern wirkt sich positiv auf den Geschmack eines Steaks aus. Die südamerikanische Pampa bietet für diese Art der Rinderzucht die besten Voraussetzungen.

Patrick Mebus

Patrick Mebus 25.02.2016 ·

Durch die reine Grasfütterung erhält  Rindfleisch einen sehr viel intensiveren Geschmack. Der Grund: indem die Rinder mit den Gräsern vermehrt ungesättigte Fettsäuren und Chlorophyll zu sich nehmen, entstehen im Tiermagen Aromastoffe, die dem späteren Steak eine unverwechselbare Geschmacksnote verleihen. Das Ansetzten der hochwertigen ungesättigten Fettsäuren stellt zudem einen der größten Vorteile der Rinderfütterung mit Gras gegenüber der Ernährung mit Kraft- und Getreidefutter dar. Denn die ungesättigten Fettsäuren enthalten neben einer Vielzahl von Antioxidantien und Vitamin E bekanntlich auch die wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Für den menschlichen Körper sind diese Doppelverbindungen aus Fettsäuren und Kohlenstoffatomen wertvoll. So profitiert letzten Endes auch der Endverbraucher bzw.  Restaurantbesucher von einer natürlichen Grasfütterung der Tiere.

Grundlage für hochwertiges Fleisch: optimale Klimabedingungen

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„Das Grasland der Pampa bietet unseren Rinderrassen mit seinen warmen Sommern und milden Wintern ganzjährig optimale Wetter-Bedingungen. So können die besten Rinder der Welt in aller Ruhe und ohne Stress heranwachsen“, erzählt Martin Ostermeier, Rinderaufzuchtexperte von MAREDO. Insgesamt gedeihen in der Pampa mehr als 200 verschiedene Gras- und Kräuterarten. Zu den bekanntesten Arten gehören laut Ostermeier -der Experte besucht im Rahmen seines Jobs regelmäßig die Pampa in Argentinien und Uruguay- Stripa, Piptochaetium, Panicum, Districh und Cortaderia Selloana. Auf knapp 500.000 km² können sich die Rinder hier nach Herzenslust an den Pflanzen satt fressen und weiden.

Die Ernährung der MAREDO-Tiere folgt streng formulierten Richtlinien und darf ausschließlich mit diesen Kräutern und Gräsern aus der natürlichen Umgebung der südamerikanischen Pampa erfolgen.  Dabei wird auf eine ganzjährige Freilandhaltung im Sinne des Animal Welfare gesetzt. So kommen auf jedes einzelne Rind in der Pampa knapp 1 ha (1,5 Fußballfelder) baumfreies Grasland. „Optimale Bedingungen für die Aufzucht. Den Unterschied werden Sie schmecken.“, ist sich Ostermeier sicher.  

Kommentare (2)

  1. H.P am 01.03.2016
    Eine Live Webcam zur Weide wäre prima ;)))
  2. Franziskus am 01.03.2016
    Gesegnete Rinder
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