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Rinderrassen

Die Aufzucht von Rindern unterscheidet sich je nach Rasse sehr stark. Vor allem Faserstruktur, Marmorierung, Körperbau und Fettabdeckung. Sind unverkennbare Merkmale, die bei jeder Fleischrasse unterschiedlich ausfallen. Nur wenige Rinderrassen haben die Voraussetzungen, um ein erstklassiges Fleisch zu produzieren. Zu diesen Tieren gehören die Rassen Black Angus und Hereford.

Black angus


Black Angus Rinder

Die Black Angus Rinder kommen ursprünglich aus dem schottischen Bergland und wurden dort erstmals im 19. Jahrhundert gezüchtet. Diese Herkunft erklärt die bis heute erhaltene Robustheit und Anpassungsfähigkeit der Tiere, was eine ganzjährige Weidehaltung ermöglicht. Nicht zuletzt deswegen gelten die schwarzen Rinder mit dem glatten Fell bei Züchtern und Schlachtern weltweit als eine der beliebtesten Fleischrassen.

Das Fleisch der Black Angus Rinder gilt als äußerst aromatisch, zart und saftig. Das Geheimnis liegt in den besonders feinen Muskelfasern und einer von Natur aus hervorragenden Vorrausetzung für eine optimale Dicke der Fettschicht bzw. Fettabdeckung. Black Angus Ochsen werden bis zu 600 kg schwer. Als eines der markantesten Merkmale dieser Rinderrasse gilt ein kurzer kompakter Körperbau. Die Steakschnitte, die aus dieser Körperregion stammen, gelten als besonders edel.

Hereford


Hereford Rinder

Die Rinder der Rasse Hereford haben rotscheckiges Fell. Charakteristisch sind aber vor allem die markanten „Stirnlöckchen“. Hereford-Ochsen können ca. 650 kg schwer werden und erreichen eine Schulterhöhe von max. 140 cm. Wie die Black Angus Rinder, sind auch die Herefords sehr klima-resistent und daher eine der am meist verbreiteten Rinderrassen weltweit.

Auch die Anatomie ist ähnlich wie bei den schwarz-felligen Verwandten. Der kurze Körperbau und die feinfaserigen Muskeln machen das Fleisch der Hereford-Rinder bei Kennern äußerst beliebt, da es dadurch als besonders saftig gilt.


Wieso ist das Fleisch von Black Angus und Hereford so hochwertig?

Fleisch setzt sich im Allgemeinen aus drei Bestandteilen zusammen. Neben Wasser (ca. 75 %) sind dies Eiweiß (20 %) und Fett (3 %). Diese sind in das Körpergewebe - bestehend aus Muskelgewebe bzw. Muskelfasern, Fettgewebe, Bindegewebe -eingebunden. Die Struktur der Muskelfasern unterscheidet sich je nach Rasse und Körperregion eines Rindes.

Je mehr die Fasern eines Muskels beansprucht werden, desto dünner und feiner werden diese, was der Zufuhr von Sauerstoff und Fettsäuren und somit auch dem Geschmack zu Gute kommt. Denn: je höher der Sauerstoffgehalt einer Faser ist und je stärker sie beansprucht wird, desto dunkler und saftiger wird das Fleisch.

Eine gewichtige Rolle für den späteren Geschmack spielt zudem die Fettabdeckung im Körper des Rindes. Als Speichermedium tragen Fettmoleküle zur Intensität des Fleischgeschmacks bei. Bei den Black Angus und Hereford Rindern sind diese körperlichen Voraussetzungen von Natur aus gegeben. In Kombination mit Freilandhaltung und einer natürlichen Grasernährung der Tiere kann so ein erstklassiges Fleisch entstehen.


Rinderrassen bei MAREDO

„Wir ziehen unsere Rinder um den 34. Breitengrad herum in Südamerika auf. Das Wetter ist dort sehr wechselhaft, weswegen MAREDO schon seit langem auf die Rinderrassen Black Angus und Hereford setzt“, erklärt MAREDO-Fleischexperte Martin Ostermeier. „Wir halten unsere Rinder in der südamerikanischen Pampa 365 Tage im Jahr auf der Weide und benötigen deswegen Rassen, denen Wetterumschwünge und Temperaturschwankungen Nichts ausmachen.

Hier sind Black Angus und Hereford am besten geeignet“, schildert der Hamburger weiter. In den Graslandschaften Argentiniens und Uruguays können die Rinder biologisch, artgerecht aufwachsen, ohne dass ihnen wachstumsfördernde Hormone verabreicht werden. Die Tiere erreichen ihre Schlachtreife bei etwa 480 kg. MAREDO setzt hier ausschließlich auf Ochsenfleisch, da dieses als nochmals intensiver und zarter gilt.





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